Das Vertrauen in Marken schlägt die Preissensibilität

Das Vertrauen in Marken schlägt die Preissensibilität

Kund*innen zeigen ein gestärktes Vertrauen in Marken – die Bedeutung des Preises schwindet. Lediglich jeder vierte Konsument legt beim Einkaufen hauptsächlich Wert auf den Preis. Im Gegensatz dazu ziehen 48 Prozent die Marke in ihre Kaufüberlegungen mit ein.

Aktuell machen sich zwei Drittel der deutschen Bevölkerung Sorgen über die Auswirkungen des Klimawandels. Lediglich die Ängste bezüglich einer potenziellen Beeinträchtigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts aufgrund der gegenwärtigen Krisen sind noch stärker ausgeprägt (74 Prozent). Mit einem Anteil von 63 Prozent folgen Besorgnisse hinsichtlich der persönlichen finanziellen Lage.

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Bildquelle: pixabay.com

Diese Erkenntnisse stammen aus der neuesten Ausgabe der repräsentativen Online-Umfrage „Radar zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen„. Diese wurde im Rahmen der Studienreihe der Agenturgruppe Pilot zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen durchgeführt wurde. Das Meinungsforschungsinstitut Norstat erhebt in regelmäßigen Abständen die aktuellen Stimmungen und Einstellungen der deutschen Bevölkerung.

Vor einem Jahr gaben noch 52 Prozent der Befragten an, ihre Ausgaben reduzieren zu wollen. In der darauf folgenden Umfrage, die vier Wochen später durchgeführt wurde, stieg dieser Wert sogar auf 57 Prozent an.

Im Verlauf des Jahres haben sich diese Werte wieder positiver entwickelt. Die gesteigerte Bereitschaft zur Ausgabentätigkeit könnte auf eine wachsende Resilienz der deutschen Bevölkerung im Umgang mit den sich häufenden Krisenmeldungen hindeuten„, bemerkte Daniel Daimler, Leiter der Marktforschung bei Pilot, wie in Expertenprofilen nachzulesen ist.

Das Vertrauen in Marken nimmt um 7 Prozent zu.

Nachdem der Druck durch Inflation auf die KonsumentInnen offensichtlich nachgelassen hat, gewinnt auch der Faktor Marke wieder an Bedeutung. Nur noch 27 Prozent der Befragten gaben in der aktuellen Erhebung an, beim Kauf von alltäglichen Gütern vorrangig auf den Preis zu achten (August 2022: 31 Prozent). Hingegen verzeichnete das Kriterium „Marke und Preis“ einen Anstieg auf 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die entspricht einem deutlichen Zuwachs von 7 Prozentpunkten entspricht.

Als ein bedeutender Parameter für die Einstellung gegenüber verschiedenen Branchen oder Produktkategorien hat sich das Vertrauen in Marken herauskristallisiert: „Über die Hälfte unserer Befragten stimmt der Aussage zu, dass man sich selbst in unsicheren Zeiten auf etablierte Marken verlassen kann. Wir beobachten, dass dieses Markenvertrauen auch einen deutlichen Einfluss auf die Bewertung von systemrelevanten Industriezweigen wie Energieversorgung, Finanzwesen und dem Gesundheitssektor hat. Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll die gesellschaftliche Verantwortung von Marken auf, die weit mehr ist oder sein sollte als nur eine geschickte Marketingstrategie„, fasst der Forscher Daimler von pilot zusammen.

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