IU Professorentreffen in Köln: Austausch, Innovation und ein Abend über den Dächern der Stadt

IU Professorentreffen in Köln: Austausch, Innovation und ein Abend über den Dächern der Stadt

Ein Erfahrungsbericht vom Professorentreffen der IU Internationale Hochschule in Köln — mit Besuch des STARTPLATZ Mediapark, einem Panoramadinner im Osman 30 und einem Abend im Traditionsbrauhaus Päffgen.

Was ist das IU Professorentreffen?

Einmal im Jahr kommen Lehrende der IU Internationale Hochschule aus ganz Deutschland zusammen — Professorinnen und Professoren aus dem Fernstudium, die sonst dezentral und ortsunabhängig lehren. Das Treffen schafft Raum für persönlichen Austausch, gemeinsame Reflexion und die Weiterentwicklung der Lehre. Im Juni 2026 fand dieses Treffen in Köln statt. Mit einem Programm, das von akademischem Arbeiten bis hin zu einem Einblick in die lebendige Startup-Szene der Stadt reichte.

IU Professorentreffen
Bildquelle: eigenes Bild

Tag 1: Ankommen im Gerling Quartier

Der erste Tag begann im IU-Gebäude im Gerling Quartier. Das Gebäude eines der markantesten Stadtentwicklungsprojekte Kölns, das historische Versicherungsarchitektur mit modernen Büroflächen verbindet. Mit Snacks, kleinen Spielen und lockeren Gesprächsrunden hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich kennenzulernen oder nach längerer Zeit wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein strukturiertes Element sorgte bereits am ersten Tag für Kontinuität. Alle Teilnehmenden notierten vorab, welche Themen sie am Folgetag besprechen wollten — ein einfaches, aber wirksames Format, um den zweiten Tag inhaltlich produktiv zu gestalten.

Ein Abend im Mediapark: Startup-Kultur und Panoramablick

Am Abend lud Prof. Dr. Richard C. Geibel — Professor an der IU Köln und Leiter des E-Commerce Instituts — zu einer Tour durch einen seiner bevorzugten Kölner Orte ein: den Mediapark.

Erstes Ziel war der STARTPLATZ — Deutschlands größter Startup-Inkubator und Accelerator in Nordrhein-Westfalen. Seit 2012 hat der STARTPLATZ über 1.500 Startups gefördert, darunter Alumni wie DeepL, Cognigy und epilot, in die insgesamt über 1,5 Milliarden Euro investiert wurden. Gegründet wurde er von Dr. Lorenz und Matthias Gräf, die im Kölner Mediapark ein Ökosystem geschaffen haben. Ein auf rund 4.500 qm aufstrebender Startup Raum zum Wachsen, Beratung, Coaching sowie Anschluss an ein großes Netzwerk bietet.

Prof. Geibel führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und erläuterte die Geschichte des Hauses. Die Funktionsweise eines Startup-Ökosystems und auch welche Unternehmen hier ihre ersten Schritte gemacht haben. Für Lehrende, die täglich mit Studierenden über unternehmerisches Denken sprechen, war dieser Einblick in gelebte Gründerpraxis ein wertvoller Kontrapunkt zur Theorie.

Im Anschluss ging es weiter zum Osman 30 — dem Panorama-Restaurant in der 30. Etage des KölnTurms. Das Osman 30 ist die höchste Rooftop-Bar Kölns und befindet sich auf dem 148 Meter hohen KölnTurm im Mediapark. Von hier aus bietet sich den Gästen ein spektakulärer Blick auf den Dom, den Fernsehturm, die Kranhäuser und die Skyline der Stadt. Bei Drinks und dem Ausblick über Köln fand der akademische Austausch des Tages eine passende, entspannte Fortsetzung.

IU Professorentreffen
Bildquelle: eigens Foto

Ausklingen im Päffgen — Kölns ältester Hausbrauerei

Den Abend beschloss die Gruppe im Brauerei Päffgen im Friesenviertel. Die ältesten Hausbrauerei Kölns, die noch heute in ihrer ursprünglichen Lage braut und deren Geschichte bis ins Jahr 1884 zurückreicht. Das Päffgen gilt als authentische Kölsch-Kneipe mit deutlichem Brauhaus-Charakter — ein lebhafter Treffpunkt für Einheimische, Stammgäste und Besucher, die klassische rheinische Gastronomie erleben möchten. Frisches Päffgen Kölsch, bodenständige Küche und die typische Kölner Brauhaus-Atmosphäre sorgten für einen geselligen Abschluss eines vielschichtigen Tages.

Tag 2: Inhaltlicher Austausch unter Lehrenden

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Arbeitens. Auf Basis der am Vortag gesammelten Themen diskutierten die Professorinnen und Professoren aktuelle Fragen rund um digitale Lehre, Fernstudium und die Weiterentwicklung ihrer Fachgebiete. Das Format — vorbereitet, aber offen — schuf eine produktive Atmosphäre zwischen strukturiertem Austausch und kollegialer Spontaneität.

Fazit: Warum solche Treffen für die Hochschullehre wichtig sind

Das IU Professorentreffen in Köln zeigt, was passiert, wenn Lehrende aus dem digitalen Raum in einen gemeinsamen physischen Raum treten. Aus Kolleginnen und Kollegen, die sich nur von Online-Meetings kennen, werden Netzwerke, die tragen. Und ein Abend durch Köln — vom Startup-Inkubator über den Panoramablick bis zum Traditionsbrauhaus — tut sein Übriges, um aus einem Arbeitstreffen eine echte Gemeinschaft zu machen.

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