IU Forschung Mai/Juni 2026: KI-Institut, Digitales Gesundheitswesen und ISPC | E-Commerce Institut Köln

IU Forschung Mai/Juni 2026: KI-Institut, Digitales Gesundheitswesen und ISPC | E-Commerce Institut Köln

Das Forschungsreferat der IU Internationalen Hochschule veröffentlicht seinen Newsletter #28 für Mai und Juni 2026 – und er zeigt eindrucksvoll, wie breit und gesellschaftlich relevant Forschung an der IU aufgestellt ist. Neue Drittmittelprojekte zu Künstlicher Intelligenz, Gesundheit und sozialer Innovation, ein neues KI-Forschungsinstitut, erfolgreiche Symposien und die bevorstehende ISPC 2026 in der Schweiz: Das E-Commerce Institut Köln fasst die wichtigsten Highlights zusammen.

Important Facts

  • Neues KI-Forschungsinstitut der IU gegründet: Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI – wer entscheidet, wann KI eingesetzt wird, wie viel Vertrauen sie verdient, und wie sich Urteilsvermögen verändert, wenn KI-Nutzung zur Routine wird.
  • über 20 neue Drittmittelanträge eingereicht – von KI in der Sozialen Arbeit über Radikalisierungsforschung bis zu nachhaltiger Destinationsentwicklung.
  • 2 neue Forschungsprojekte gestartet: DBU Streulicht (ressourceneffiziente Fertigung) und Evaluation inklusiver Jugendhilfe (Johanniter, bis 2029).
  • 3. IU Symposium Gesundheit – eröffnet von Prof. Dr. Richard C. Geibel – unter dem Leitthema „Digitales Empowerment im Gesundheitswesen“ am 22. Mai 2026 am Campus Köln.
  • ISPC 2026 am 10./11. September 2026 an der FHNW in Brugg, Schweiz – Programmkomitee: Prof. Dr. Richard C. Geibel, Prof. Dr. Darius Zumstein u.a.
  • 20 Publikationsstipendien vergeben – darunter Arbeiten zu LLM-Halluzinationen, KI in der Markenentwicklung und KI in der Berufsausbildung.
  • Best Paper Award für Alicia Unland, Marc-André Heidelmann und Kristina Schaaf zum Thema Extraversion, Neurotizismus und KI-Nutzung (IARIA).
  • Journal of Global Responsibility erstmals in SJR-Kategorie Q1 eingestuft – Co-Editor: Prof. Dr. Willy Legrand (IU).
IU
Bildquelle: Pexels.com

Neues KI-Forschungsinstitut der IU: Der Mensch im Mittelpunkt

Das neu gegründete KI-Forschungsinstitut der IU Internationalen Hochschule stellt eine wichtige Frage: Nicht wie leistungsfähig KI ist – sondern wie Menschen mit ihr zusammenarbeiten. Wie entscheidet eine Pflegekraft, ein Marketinganalyst oder ein Studierender, wann KI eingesetzt werden soll, inwieweit man ihren Ergebnissen vertrauen kann und wann man die Kontrolle selbst zurückübernehmen sollte?

„KI ist nicht der Engpass. Der Mensch, der nicht weiß, wie er mit KI zusammenarbeiten soll, ist es. Das ist eine Kompetenzlücke – und Kompetenzlücken lassen sich messen und schließen.“

— IU KI-Forschungsinstitut, Gründungsleitbild 2026

Das Institut adressiert damit eine Forschungslücke, die für den E-Commerce-Kontext hochrelevant ist: Wie verändern sich Urteilsvermögen, Problemlösungskompetenz und berufliche Identität, wenn der Einsatz von KI dauerhaft und routinemäßig wird? Eine Frage, die nicht nur Pflegekräfte betrifft – sondern auch Content-Teams, Logistikplaner und Kundendienst-Mitarbeitende im digitalen Handel.

3. IU Symposium Gesundheit: Digitales Empowerment als Zukunftsthema

Am 22. Mai 2026 fand am IU Campus Köln das 3. IU Symposium Gesundheit unter dem Leitthema „Digitales Empowerment im Gesundheitswesen“ statt – eröffnet von Prof. Dr. Richard C. Geibel. Keynote-Redner war Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, der die Fortschritte bei der elektronischen Patientenakte (ePA), dem E-Rezept und KI-basierten Plattformstrategien in der gesetzlichen Krankenversicherung präsentierte.

Das Symposium war erstmals mit dem IU Students Symposium verzahnt – Studierende konnten eigene Projekte vorstellen und Feedback von Professor:innen sowie Praxispartnern erhalten. Themen wie digitale Gesundheitskompetenz, Interoperabilität und Vertrauen in KI-basierte Technologien standen im Mittelpunkt der Fachbeiträge. Der enge Bezug zur Springer-Publikation „Digitales Empowerment im Gesundheitswesen“ – an der Prof. Dr. Geibel mit zwei Kapiteln beteiligt ist – verdeutlicht die kontinuierliche Brücke zwischen Forschung, Lehre und Praxis.

Ausgewählte neue Drittmittelprojekte und -anträge

Projektname Thema Fördergeber
KI vor Ort in Sachsen Lokale Sprachmodelle für die Soziale Arbeit SAB (ESF Plus)
exist ProTender KI-Agenten in öffentlichen Ausschreibungsverfahren (Bauwesen) BMWE Gründungsstipendium
DEMOJUG Demokratiemonitor Jugend – antidemokratische Einstellungen BMFTR
JUVIS Digitale Betrugsvulnerabilität Jugendlicher BMFTR
PROFIDIS Ausstiegsarbeit im Phänomenbereich Islamismus BMFTR
Immersive Points KI-gestützte Erinnerungsräume für nachhaltige Destinationsentwicklung Bayer. Zentrum für Tourismus
RESTORE-LEARN Bildungsunterstützung für Geflüchtete in der Ukraine EU LUKE Joint Call
Tabelle: Auswahl neuer Drittmittelanträge IU Forschungsreferat Newsletter #28, Mai/Juni 2026

ISPC 2026: In der Schweiz – und Prof. Dr. Geibel im Programmkomitee

Auch das IU-Forschungsreferat erinnert an die 6. ISPC 2026 – die International Scientific-Practical Conference –, die am 10. und 11. September 2026 hybrid an der FHNW in Brugg, Schweiz stattfindet. Das Thema: „Digital Management for a Fast-Changing World“. Im Programmkomitee: Prof. Dr. Richard C. Geibel, Prof. Dr. Darius Zumstein (FHNW), Prof. Dr. MaryAnne Hyland (Adelphi University) und Prof. Dr. George Lazarashvili (East European University).

Abstracts können noch bis zum 1. Juni 2026 eingereicht werden. Alle Details zur Anmeldung und zum Call for Abstracts finden sich auf der ISPC-Seite des E-Commerce Instituts Köln.

Publikations- und Konferenzstipendien: Studierende forschen zu KI, LLMs und Marken

20 Publikationsstipendien wurden im Wintersemester 2025/26 vergeben. Besonders auffällig: Mehrere ausgezeichnete Arbeiten beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz – von kalibrierten Umgang mit LLM-Halluzinationen (Adrian Ryser) über KI in der Markenentwicklung (Louisa Edokpayi) bis zum Einsatz von KI in der Berufsausbildung (Lars Kölker) und Multimodaler Spielervorhersage im Fußball mit Large Language Models (Frederic Pieper). Zusätzlich vergab die IU 7 Konferenzstipendien für Tagungen von Gamescom bis Wirtschaftsinformatik.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Forschungsaktivitäten der IU, die im Newsletter #28 dokumentiert sind, spiegeln einen Trend wider, den auch das E-Commerce Institut Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Richard C. Geibel in seiner eigenen Forschungsagenda verfolgt: KI ist kein isoliertes Technologiethema, sondern ein gesellschaftliches Querschnittsphänomen, das von Gesundheitsversorgung über Jugendhilfe und Demokratieforschung bis zum digitalen Handel reicht.

Besonders die Gründung des KI-Forschungsinstituts und die Vielzahl der KI-bezogenen Drittmittelprojekte verdeutlichen: An der IU wird KI nicht als Selbstzweck erforscht, sondern konsequent im Kontext menschlicher Kompetenz, gesellschaftlicher Teilhabe und ethischer Verantwortung. Das ist auch für den E-Commerce eine Leitlinie – Stichwort Green Nudges, algorithmische Transparenz und verantwortungsvoller Einsatz von KI im Kundenkontakt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das neue KI-Forschungsinstitut der IU?

Das KI-Forschungsinstitut der IU Internationalen Hochschule wurde 2026 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI wissenschaftlich zu untersuchen. Im Fokus stehen Fragen wie: Wann sollte KI eingesetzt werden, wie viel Vertrauen verdient sie, und wie verändert sich menschliches Urteilsvermögen durch dauerhaften KI-Einsatz?

Was war das Thema des 3. IU Symposiums Gesundheit 2026?

Das 3. IU Symposium Gesundheit am 22. Mai 2026 stand unter dem Leitthema „Digitales Empowerment im Gesundheitswesen“. Eröffnet von Prof. Dr. Richard C. Geibel, behandelte die Veranstaltung Themen wie elektronische Patientenakte, E-Rezept, digitale Gesundheitskompetenz und Vertrauen in KI-basierte Technologien.

Wann findet die ISPC 2026 statt?

Die 6. ISPC – International Scientific-Practical Conference – findet am 10. und 11. September 2026 hybrid an der FHNW in Brugg, Schweiz statt. Prof. Dr. Richard C. Geibel ist Teil des Programmkomitees. Abstracts konnten bis zum 1. Juni 2026 eingereicht werden.

Was sind IU Publikationsstipendien?

Die IU vergibt jedes Semester Publikationsstipendien für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden. Betreuende Professor:innen können Studierende bis zum 31. März bzw. 30. September nominieren. Im Wintersemester 2025/26 wurden 20 Stipendien vergeben, viele davon für Arbeiten im Bereich KI und digitale Transformation.

Wie kann man am IU Forschungsreferat teilnehmen?

Das Forschungsreferat bietet regelmäßige Forschungsförder-Infoveranstaltungen an (nächster Termin: 3. September 2026, 15:00–16:30 Uhr, online via Teams). Außerdem gibt es monatlich die „Forschung @ IU“-Reihe mit thematischen Schwerpunkten. Kontakt: forschung@iu.org

Quelle: Forschungsreferat der IU Internationale Hochschule, Newsletter #28, Mai/Juni 2026. forschung@iu.org | www.iu.de/forschung

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