Social Commerce bei Kremer: Innovative Vertriebswege im Naturgartencenter
Abstract
Das Familienunternehmen Kremer wurde 1905 von Franz Kremer gegründet und wird in vierter Generation geführt. Mit fünf Standorten und angeschlossenen Gartencafés sucht das Unternehmen nach neuen Vertriebswegen. Da aktuell kein E-Commerce-Shop existiert, analysiert diese Arbeit den Einsatz von Social Commerce über die Plattform Whatnot. Ziel ist die Bewertung dieses innovativen Kanals durch ein geplantes Pilotprojekt.

Projektkonzept
Whatnot als Live-Shopping-Plattform
Whatnot bietet Live-Auktionen, Chat-Funktionen und Community-Interaktionen. Es ermöglicht eine digitale Verlängerung der persönlichen Beratung durch Live-Vorführungen von Pflanzen.
Strategische Planung
- Zielgruppe: Hobbygärtner, Urban Gardening Community, Nachhaltigkeitsbewusste und digital-affine Kunden.
- Content: Wöchentliche Live-Shows („Naturtalente Live“) mit Produktberatung und Themenboxen wie „Bienenfreundliches Balkonset“.
- Technik: Nutzung von Smartphone/Kamera, Mikrofon, Beleuchtung und einer Verpackungsstation.
Bewertung des Kanals
Der Ansatz bietet Vorteile wie hohe Interaktivität, Community-Aufbau und geringe Einstiegskosten. Herausforderungen sind der logistische Aufwand beim Pflanzenversand, die Einarbeitung in die Plattform sowie das Risiko von Transportschäden.
FAQ – Häufige Fragen
Warum ist Whatnot für Pflanzen geeignet?
Pflanzen sind visuelle Einzelstücke, deren Zustand sich durch Live-Vorführungen optimal präsentieren lässt.
Wie erfolgt die Vermarktung?
Die Bewerbung erfolgt über Facebook, Instagram, Newsletter, QR-Codes am POS sowie durch Kooperationen mit Garten-Influencern.
Wie sieht der Projektplan aus?
Empfohlen wird ein 3-monatiges Pilotprojekt mit wöchentlichen Streams bei klarem Monitoring der Kennzahlen.