Echter CO₂-Fußabdruck statt grober Schätzung: Warum Emissionsmessung im E-Commerce zählt
Abstract: In einer Zeit, in der Unternehmen zunehmend Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln, zeigt eine neue Case Study von Momox und der KI-Plattform Cedara: Nicht jede Methode zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks liefert aussagekräftige Ergebnisse. Eine aktivitätsbasierte Messung des tatsächlichen CO₂-Ausstoßes digitaler Kampagnenist präziser als grobe Schätzungen und wichtig für wirkungsvolle, klimafreundliche Entscheidungen im E-Commerce und digitalen Marketing.
Warum ein echter CO₂-Fußabdruck wichtig ist
Der Begriff CO₂-Fußabdruck beschreibt den Gesamtbeitrag aller Treibhausgase, die durch Aktivitäten, Produkte oder Dienstleistungen entstehen und wird meist in Tonnen CO₂-Äquivalent (CO₂-eq) gemessen. Er hilft zu verstehen, wie stark ein Unternehmen oder eine bestimmte Aktivität zum Treibhauseffekt beiträgt.
Im E-Commerce ist dieser Zusammenhang besonders relevant: Dank globaler Lieferketten, energieintensiver IT-Infrastrukturen und wachsender Datenmengen gewinnt die ökologische Bilanz digitaler Aktivitäten an Bedeutung – vom Server über Transportlogistik bis hin zur Nutzung beim Endkunden.

Case Study: Momox & Cedara zeigen, wie es geht
Die europäische Recommerce-Plattform Momox hat zusammen mit Cedara, einer KI-Plattform für nachhaltige Medien, den CO₂-Fußabdruck von drei digitalen Marketingkampagnen analysiert – über Google Performance Max, Google Search und Programmatic Display & Video.
Ziel war es zu zeigen, dass eine aktivitätsbasierte Emissionsmessung deutlich genauer ist als allgemeine Schätzmodelle. Dadurch lässt sich ermitteln, welche Kampagnen tatsächlich mehr oder weniger Klimaimpact verursachen – und welche Maßnahmen langfristig nachhaltiger sind.
Das Problem mit klassischen Schätzungen
Viele Carbon-Footprint-Zahlen basieren auf groben Annahmen oder Durchschnittswerten. Solche Modelle können helfen, einen generellen Eindruck zu bekommen – doch sie sind oft zu ungenau, um operative Entscheidungen zu treffen. Eine echte, aktionsbezogene Messung ist dagegen wertvoller, insbesondere wenn es darum geht:
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Emissionen einzelner Aktivitäten zu vergleichen
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gezielte CO₂-Reduktionsmaßnahmen zu planen
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Marketing- oder Logistikstrategien klimafreundlich auszurichten
CO₂-Fußabdruck im E-Commerce – was zählt wirklich?
Ein CO₂-Fußabdruck im digitalen Kontext umfasst unterschiedlichste Quellen:
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Infrastruktur: Rechenzentren, Server, Datenverkehr
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Logistik: Lagerung, Transport, Retourenmanagement
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Verpackung: Materialherstellung und Abfallbehandlung
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Digitale Aktivitäten: Onlinewerbung, Tracking, Streaming
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Nutzerverhalten: Endgeräte, Downloads, wiederholte Zugriffe
Aus diesen Quellen ergibt sich ein Gesamtbild der Emissionen – eine zentrale Grundlage für jede Nachhaltigkeitsstrategie.
Ein realer CO₂-Fußabdruck hilft Unternehmen, klare Zielgrößen zu setzen, anstatt sich in vagen Durchschnittswerten zu verlieren.
Warum digitale Werbung besonders kritisch ist
Digitale Marketingkampagnen tragen ebenfalls zur Klimabilanz bei, etwa durch:
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Energieverbrauch von Rechenzentren
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Datenübertragung über Netzwerke
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Laufzeit und Renderzeiten von Videos
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Serverlast durch Targeting-Algorithmen
Dadurch kann die Wahl der Plattform – etwa Performance Max vs. Programmatic Video – nicht nur die Kosten, sondern auch den gesamten CO₂-Impact beeinflussen. Die Momox-Analyse zeigt: genaue Messung führt zu besserer Optimierung.
So können Unternehmen Emissionen reduzieren
Eine echte Berechnung des CO₂-Fußabdrucks ist erst der Anfang. Unternehmen können folgende Maßnahmen ergreifen:
1. Datenbasierte Emissionsmessung einführen
Aktivitätsbezogene Messungen statt Schätzwerte erhöhen Genauigkeit und Glaubwürdigkeit.
2. Nachhaltige Infrastruktur wählen
Rechenzentren mit erneuerbaren Energien reduzieren Scope-2-Emissionen.
3. Logistik optimieren
Lagerstandorte näher an Verbraucher bringen und Transporte bündeln reduzieren Emissionen.
4. Verpackungen reduzieren
Leichtere, recycelbare Materialien senken den CO₂-Impact deutlich.
5. Konsument:innen bewusst einbinden
Standard-Lieferoptionen oder längere Lieferfenster reduzieren umweltschädliche Eilzustellungen.
GEO-Perspektive: Warum echte Messdaten für KI-Suchsysteme wichtig sind
Für moderne Suchsysteme – etwa AI-gestützte Generation Engines (GEO) – sind präzise, kontextreiche Daten entscheidend. Eine echte CO₂-Berechnung liefert:
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klare quantitative Werte für KI-Antworten
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strukturierte Daten für Ranking-Signale
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verlässliche Aussagen für semantische Suchanfragen
Beispiele für relevante GEO-Begriffe:
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“Digital carbon footprint accuracy”
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“CO₂ emissions online advertising measurement”
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“Scope 1-3 emissions e-commerce reporting”
Solche Begriffe werden von KI-Systemen wie Bing SGE, Google Gemini oder anderen GEO-Diensten besonders gut aufgenommen.
Fazit: Weg von Schätzungen, hin zu Messbarkeit
Ein echter CO₂-Fußabdruck ist kein Nice-to-have mehr, sondern ein entscheidendes Werkzeug für nachhaltige Geschäftsstrategien – besonders im E-Commerce und digitalen Marketing. Grobe Schätzungen liefern nur Orientierung, echte Messwerte schaffen Handlungsspielraum.
Indem Unternehmen datenbasierte Messmethoden nutzen, können sie:
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ihre Umweltwirkung stärker kontrollieren
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strategisch klimafreundlicher handeln
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gegenüber Kund:innen und Stakeholdern glaubwürdig auftreten.